Ein befruchtetes Ei, welches aus genetischen Gründen nur begrenzt
entwicklungsfähig ist während einer Schwangerschaft, wird als Abortivei
bezeichnet. Oft werden Embryonen), die aus einem Abortivei hervorgehen,
nach wenigen Wochen abgestoßen. Gründe hierfür sind beispielsweise
Chromosomenanomalien), die entstehen, wenn sich während der Oogenese
(Eireifung) Fehler bei der Zellteilung ergeben und dadurch die
Verteilung der Chromosomen in den Tochterzellen fehlerhaft ist. So ist
z.B. die Trisomie 21=Down Syndrom eine lebensfähige
Chromomsomenanomalie. Andere Trisomien sind dagegen nicht lebensfähig.
Ein weiterer Grund für die Entstehung von Abortiveiern sind
Durchblutungsstörungen der Blutgefäße, die das Ein in der Plazenta
versorgen sollen. Abortiveier resultieren also in nicht
entwicklungsfähigen Schwangerschaften.
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