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Die Absaugmethode zum Schwangerschaftsabbruch wird ambulant in
einer entsprechend ausgestatteten Arztpraxis durchgeführt oder auch
verbunden mit einem Klinikaufenthalt. Man bezeichnet diesen Eingriff
auch als chirurgische Methode. Die Operation erfolgt entweder mit
lokater Betäubung oder auch unter Vollnarkose. Ein flexibler
Plastikschlauch wird über den vorher erweiterten Muttermund eingeführt
(manchmal werden am Tag zuvor auch Prostaglandine verabreicht, um das
Gewebe weicher zu machen) und der Fötus mitsamt Plazenta wird durch
einen starken Saugstrom aus der Gebärmutter entfernt. In der Regel
dauert dieser Eingriff ca. 15-20 Minuten und führt in seltenen Fällen
zu Komplikationen wie Blutungen oder manchmal Verletzungen der
Gebärmutter. Eine Nachuntersuchung wird nach 10 Tagen durchgeführt.
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