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Traditionelle chinesische Heilungsmethode aus der Naturheilkunde, wurde
gegen körperliche und psychosomatische Beschwerden (wie Angst, Zorn,
Traurigkeit) angewandt. Funktionen innerer Organe wie Atmung, Verdauung
der Nahrung, Körperabwehr und Muskelbewegungen werden von der
Lebensenergie (chinesisch Qi) hervorgebracht. In der chinesischen
Akupunkturlehre durchziehen Energiebahnen, Meridiane genannt, den
Körper und versorgen ihn mit der lebensnotwendigen Energie. Auf diesen
Leitbahnen liegen die Akupunkturpunkte, mit deren Hilfe man die
Energieflüsse beeinflussen und regulieren kann. Krankheiten und
Schmerzen sind auf Störungen und Blockaden des Energieflusses
zurückzuführen. Durch den kurzen Einstichschmerz und die darauf
folgende Entspannung durch das Liegen der Nadeln werden Emotionen und
Spannungen freigesetzt, eine starke Körperpräsenz stellt sich ein. In
der Regel werden 2 Akupunkturbehandlungen in der Woche durchgeführt, in
Serien von 10-12 Behandlungen. Dann wird meist eine Pause von
2-3 Wochen eingelegt. Wenn der Therapieverlauf oder die Schwere der
Behandlung es erforderlich macht, sind weitere Behandlungsserien
erforderlich. 3-4 Monate nach Abschluß der Behandlung sind zur
Auffrischung 2-4 Akupunktursitzungen zu empfehlen, die zur
Stabilisierung des Heilerfolges beitragen.
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