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Wer umgangssprachlich von Alkohol spricht, meint eigentlich
Ethylalkohol oder Etanol. Alkohol als Genussmittel ist die wohl am
häufigsten konsumierte legale Droge. Alkohol stammt aus dem arabischen
Raum: alkul, heißt das Feinste, Puder oder Schminke. Alkohol hat
positive Effekte wie Lockerheit, Heiterkeit, Selbstsicherheit. Viele
trinken Alkohol aus Gewohnheit innerhalb des sozialen Umfelds, zur
Verbesserung der Geselligkeit und zur Selbstmedikation. Schnell kann
diese Gewohnheit in Abhängigkeit umschlagen. Alkoholabhängigkeit
entsteht oft aus psychischen Problemen, Mangel an Zuwendung im
Familien- und Freundeskreis oder Stress und Unzufriedenheit.
Medizinische Folgen von Alkoholgenuss kann man in mehrere Kategorien
einteilen. Alkoholräusche lassen sich in verschiedene Stadien
einteilen: im leichten Rausch (BAS 0,5 %o - 1,5 %o) treten leichte
Störungen des Gehvermögens und Redseligkeit als Symptome auf. Im
mittelschweren Rausch (BAS 1,5 %o - 2,5 %o) befindet man sich entweder
in Glücksstimmung oder in aggressiver Gereiztheit, Symptome sind
Enthemmung, starke Gehstörungen und Müdigkeit. Im mittelschweren Rausch
(BAS über 2,5 %o) kommt es zu extremen Bewusstseinsstörungen,
Orientierungs- und Realitätsverlust. Bei einem Blutalkoholspiegel (BAS)
von 3 %o weisen die meisten, vorausgesetzt, dass sie keine Toleranz
entwickelt haben, das klinische Bild einer Alkoholvergiftung auf.
Tödlich verlaufen Alkoholvergiftungen meist bei einem BAS von 5 %o 8
%o. Bei einem Alkoholrausch ist auch die Persönlichkeitsstruktur, die
gegenwärtige körperliche und psychische Verfassung sowie die äußere
Umgebung ausschlaggebend.
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