Die erste Zähne - eine kritische Zeit für das BabyJedes Kind reagiert anders darauf, wenn sich seine ersten Milchzähne bemerkbar machen. Mit etwas Glück verspürt das Baby keinerlei Schmerzen beim Zahnen, im schlimmsten Fall leidet es jedoch sichtlich unter den typischen Begleiterscheinungen – die sehr langwierig sein können. An dieser Stelle fragen sich die meisten Eltern, wie sie ihrem kleinen Schatz Linderung verschaffen können.

Wenn sich die Zähne durch das Zahnfleisch drücken, kann das mitunter sehr schmerzhaft werden: Durch den zunehmenden Druck beißen, reiben und lutschen Babys auf ihrem Zahnfleisch herum, sodass es anschwillt und sich entzündet. Das führt wiederum dazu, dass der Speichelfluss angeregt wird und das Sabbern zunimmt – alles Zeichen dafür, dass ein Baby zahnt. Und das sind noch längst nicht alle Symptome, die dafür sprechen, dass sich die ersten Zähne ankündigen. Zu den häufigsten Zeichen zählen (neben den bereits genannten) auch Folgende:

  • Ihr Baby reibt sich ständig das Ohr an der Stelle im Gesicht, wo ein neuer Zahn kommt
  • Ihr Baby schläft unruhig, wacht ständig auf oder kann erst gar nicht einschlafen
  • Ihr Baby weint die ganze Zeit ohne einen ersichtlichen Grund dafür
  • Ihr Baby hat kaum Hunger oder verweigert jede Mahlzeit
  • Ihr Baby bekommt Fieber oder hat eine erhöhte Körpertemperatur
  • Ihr Baby hat Verdauungsprobleme und bekommt Durchfall

Wie kann man die Beschwerden beim Zahnen lindern?

Als erst einmal ist es natürlich ein gutes Zeichen, wenn die ersten Zähne kommen – auch wenn Ihr Baby offensichtlich darunter leidet. Sie müssen jedoch nicht stillschweigend dabei zusehen, sondern können Ihrem Kind mit folgenden Hilfsmitteln Linderung verschaffen:

  1. Kaufen Sie Ihrem Baby einen Beißring, erhältlich zum Beispiel im Internet auf baby-markt.de – am besten aus Vollsilikon. Dieser ist besonders strapazierfähig und leichter zu reinigen als solche Modelle, die mit einer Flüssigkeit gefüllt sind. Bevor das Baby den Beißring bekommt, legen Sie ihn für längere Zeit in den Kühlschrank, dann hat er auch noch eine angenehm kühlende Wirkung auf das Zahnfleisch.
  2. Um den Druck und den Schmerz zu lindern, kann auch ein Schnuller nützlich sein. Wenn das Baby auf dem Zipfel herumbeißt, kann es dadurch seinen Kiefer und somit auch das Zahnfleisch sanft massieren. Alternativ dazu können Sie ihm auch ein Schnuffeltuch geben – die raue Oberfläche empfinden viele Babys als durchaus angenehm.
  3. Wenn Ihr Baby schon älter als sechs Monate ist, können Sie auch Lebensmittel wie Zwieback oder Toastbrot verwenden, die Sie vorher im Eisfach einfrieren. Wenn das Baby später darauf herumkaut, hat es zum einen eine Beschäftigung und wird vom Schmerz abgelenkt – zum anderen kühlen die gefrorenen Snacks das geschwollene Zahnfleisch.

Zahnpflege für die Kleinen

Auch Milchzähne brauchen tägliche Pflege - und das von Beginn an. Allerdings gestaltet es sich bei vielen Babys schwierig, eine Zahnbürste in den Mund einzuführen. Eine sogenannte Fingerzahnbürste erweist sich dabei als eine große Hilfe. Ähnlich wie ein Fingerhut wird das aus Silikon bestehende und Noppen versehene Hütchen auf den Finger gestülpt und dann sanft in Babys Mund eingeführt. Die kreisenden Bewegungen lindern das drückende Gefühl im Kiefer, welches vom Zahnen herrührt und gewöhnt das Baby an die spätere Zahnpflege. Die Fingerzahnbürste kann bereits ab einem Alter von 2 Monaten eingesetzt werden - und zwar auch dann, wenn noch keine Zähnchen vorhanden sind. Stattdessen verwöhnen Sie Babys Zahnfleisch mit einer durchblutungsfördernden Massage.

Auch Dr. Lux aus Mannheim bestätigt die Wichtigkeit der Zahnpflege von Anfang an. Weil viele Kinder sich zunächst sträuben, die Zahnbürste zu benutzen, führen leider nicht alle Eltern von vornherein konsequent die Zahnpflege durch - mit negativen Langzeitfolgen. Die Lux Zahnklinik in Mannheim hilft mit dem eigens für Kinder entwickelten Zahnputzprogramm "Blitzi und Blanki" ein wenig nach und sorgt dabei für ein entspannteres Verhältnis von Babys und Kindern zur Mundhygiene. Der spielerische und entspannte aber konsequente Umgang mit der Kinderzahnpflege wird Eltern zur Nachahmung empfohlen.