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Das Diaphragma ist ein Mittel der Empfängnisverhütung. Es besteht aus
einer weichen Latex-Gummimembran, die kuppelartig über eine elastische
Spirale oder Flachfeder gespannt ist. Diese ringförmige Feder hat meist
einen Durchmesser von sieben bis acht Zentimetern. Nachdem ein
samenabtötendes Gel auf das Diaphragma aufgetragen worden ist, wird es
vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt. Dort wirkt es wie
eine Scheidewand. Richtig angepasst und eingesetzt, spürt es weder die
Frau noch ihr Partner. Bei wiederholtem Verkehr muss nochmals eine
zusätzliche Portion Gel mit dem Einführstab in die Scheide eingeführt
werden. Nach dem (letzten) Verkehr muss das Diaphragma noch mindestens
sechs Stunden in der Scheide bleiben. Voraussetzung ist das geübte
Einführen des Diaphragmas und die Verträglichkeit des Gels. Der Zyklus
der Frau bleibt erhalten, es sind keine Nebenwirkungen bekannt.
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