Home Fachbeiträge Kinder - Lexikon I In-vitro-Fertilisation (IVF)
In-vitro-Fertilisation (IVF) PDF Drucken E-Mail
Dieser Begriff stammt von in vitro (lat. = im (Reagenz-)Glas) und bezeichnet die Befruchtung der weiblichen Eizelle im Reagenzglas. Sie wird vorgenommen bei Eileiteramputation, Eileiterverschluss, Endometriose und Sterilität der Frau oder des Mannes. Der Frau werden nach einer hormonellen Stimulation aus dem Eierstock ausgereifte Eizellen entnommen werden. Der Mann spendet Samen. Beides kann auch aus anonymer Spende gewonnen werden. Bis zu acht Eizellen werden mit den Samenzellen in einer Nährlösung zusammengeführt und dort bis zu 15 Stunden aufbewahrt. Dann hat in der Regel eine Befruchtung stattgefunden. Nach dem Embryonenschutzgesetz dürfen beliebig viele Eizellen befruchtet werden, jedoch dürfen nicht mehr als 3 Eizellen pro IVF befruchtet werden. Nach 2-3 Tagen Aufbewahrung in einem speziellen Nährmedium wird eine ausgewählte Eizelle in die (zuvor hormonell stimulierte) Gebärmutterschleimhaut eingesetzt. 12 bis14 Tage nach dem Embryotransfer zeigt der hCG-Bluttest, ob eine Schwangerschaft eingetreten ist.
 

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