Der Kaiserschnitt ist eine operative Methode, mit der die Geburt nicht auf natürlichem Wege über den Geburtskanal, sondern durch Einschnitt der Bauchdecke (Unterbauchquerschnitt) eingeleitet wird. Man nimmt einen Kaiserschnitt vor, wenn Verdacht auf ein Missverhältnis zwischen den Beckenmaßen der Mutter und dem Kopfdurchmesser des Kindes vorliegt, wenn sich die Plazenta vorzeitig löst, wenn die Plazenta den Muttermund verschlie#t, sodass eine natürliche Geburt unmöglich wird. Auch bei Risikosituationen für Schwangere und/oder das ungeborene Kind (mütterliche Herzerkrankung, HIV-Infektion, akute Herpes-genitalis-Infektion, schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck, kindliche Erkrankungen, unzureichende Funktion des Mutterkuchens) wird ein Kaiserschnitt vorgezogen; ebenfalls bei Querlage oder Beckenendlage des Kindes.