Frucht ist gesundFruchtsäfte sind zu süß, Eistees auch und Soft Drinks sowieso. Scheinbar das einzige Getränk, das Kinder überhaupt gefahrlos trinken dürfen, ist Wasser – und das schmeckt dem Nachwuchs natürlich (verständlicherweise) nicht immer. Mehr und mehr Eltern greifen daher zur Selbsthilfe und produzieren ihre eigenen Getränke.

Fruchtsäfte - ja oder nein?

Die ewige Panikmache in den Medien setzt fast allen jungen Eltern zu. Scheinbar gibt es nichts, was den Kindern bedenkenlos zu trinken gegeben werden darf. Schließlich soll vermieden werden, dass das eigene Kind Speck ansetzt und unter Übergewicht leidet. Allerding ist zu viel Sorge auch nicht gut.

Werden zum Beispiel Fruchtsäfte kritisiert, dann generell die industriell abgepackten Fertigsäfte aus dem Supermarkt: Diese enthalten nämlich häufig neben dem natürlichen Fruchtzucker auch künstlichen Zucker, die sie zu einer Kalorienbombe werden lässt. Dies gilt vor allem für "Nektar"-Getränke (die einen Fruchtgehalt von 25 bis 30 % haben) und für "Fruchtsaftgetränke", die je nach Sorte lediglich 6 % Frucht enthalten können – der Rest besteht aus künstlichen Aromen und Zucker. Anders sieht es dagegen bei Direktsaft und Säften aus Fruchtsaftkonzentrat aus: Diese müssen einen Fruchtanteil von 100 % haben und sind oft frei von künstlichen Zusätzen. Dieser Infofilm der AOK erläutert die Unterschiede ausführlicher.

Fruchtsäfte selbst machen

Wer jedoch immer noch unsicher ist, ob die industrielle Ware wirklich gesund ist, sollte zum Mixer greifen und selbst Fruchtsäfte und Smoothies herstellen. Hilfreicher Helfer zu diesem Zweck: Der Revoblend-Mixer, der nicht nur Früchte zerkleinert, sondern auch Gemüsesorten, gibt es u.a. hier: www.perfektegesundheit.de/shop/product_info.php?products_id=1978.

Selbst hergestellte Fruchtsäfte und Smoothies kommen auch beim Nachwuchs hervorragend an, denn sie sind abwechslungsreich, lecker und schön bunt. Viele Kinder helfen auch gerne beim Obst- und Gemüse schälen, waschen und mixen mit – da schmeckt der Saft noch einmal so gut!

Angst vor Fruchtzucker nicht übertreiben

Natürlich steckt auch in selbstgemachten Säften aus frischem Obst noch immer kalorienhaltiger Fruchtzucker. Solange jedoch keine Fruktoseunverträglichkeit vorliegt, kann und sollte dieser auch konsumiert werden: Der Körper braucht nun mal eine tägliche Menge an frischer Energie (= Kalorien), um zu funktionieren und vitaminhaltiges nährstoffreiches Obst ist dabei einer der gesündesten Lieferanten. Allerdings sollte eben auch nicht übertrieben werden: Zwei Gläser frischer Saft pro Tag als Durstlöscher genügen. Wird mehr getrunken, sollte der Saft mit Wasser verdünnt werden – so bleibt der leckere Geschmack schließlich auch erhalten.