| Nabelschnur |
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Die Nabelschnur ist die Lebensader, die den Blutkreislauf des ungeborenen Kindes mit der Mutter über die Plazenta verbindet. Über die Nabelschnur werden Sauerstoff, Nährstoffe Stoffwechselprodukte und andere lebensnotwendige Substanzen zum heranwachsenden Säugling/Fötus transportiert. Zum Zeitpunkt der Geburt und des ersten Geburtsschreies des Neugeborenen wird durch den entstehenden Druck der sich dabei aufpunpenden Lunge Blut in den Lungenkreislauf des Kindes gepumpt und die Blutverbindung zwischen Mutter und Kind, die die Nabelschnur in den vorhergehenden 9 Monaten der Schwangerschaft bereitstellte, wird durch ein Klappventil, welches sich durch den einsetzenden Blutstrom des Lungenkreislaufs schließt, unterbrochen. Nach der Geburt wird die Nabelschnur in der Regel durch den Arzt abgetrennt. Die Nabelschnur ist spiralförmig gedreht, damit ein Unterbrechen der Blutversorgung durch Abknicken der Nabelschnur - durch Bewegungen des Kindes in der Gebärmutter - erschwert ist. Sprichwörtlich verbindet man das Wort abnabeln mit dem Prozeß des Lösens einer sehr engen Verbindung. Die Verbindung von Mutter und Kind über die Nabelschnur ist sicher in diesem Sinne daher eine der engsten Beziehungen zwischen zwei Lebewesen, die die Natur erschaffen hat. |