| Spermien |
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Spermien sind die männlichen Keimzellen, die in den Hoden gebildet werden und beim Geschlechtsakt durch die Ejakulation des Mannes in die Vagina der Frau gelangen. Die Keimzellen, die mit beweglichen Geißeln (Spermienschwanz) ausgestatt sind, können sich in der Vagina und Gebärmutter entlang bewegen, um die reife Eizelle der Frau zu befruchten. Das Spermium besteht praktisch nur aus einem Spermienkopf mit der Erbinformation und der Geißel. Die Spermien finden chemotaktisch (also über Lockstoffe der Eizelle) den Weg durch die weiblichen Geschlechtsorgane. Sobald das Spermium die Zelloberfläche der Eizelle erreicht hat, wirft es die Geißel ab und durchdringt die Zellwand der Eizelle. In der Eizelle verschmilzt dann die Erbinformation des Spermiums mit der in der Eizelle. Wie alle Keimzellen tragen die Spermien nur einen Chromosomensatz mit einem Geschlechtschromosom. Hat das befruchtende Spermium ein Y-Chromosom, enwickelt sich aus der befruchteten Eizelle ein männliches Baby. trägt es ein X-Chromosom, wird es ein weibliches Kind. Die Spermien werden in der Spermatogenese im Hoden des Mannes gebildet mit dem Einsetzen der Pubertät. Dies geschieht pausenlos bis zum Ende der Fruchtbarkeit des Mannes im Alter. Wie bei Frauen auch, steigt auch bei Männern mit zunehmenden Alter die Gefahr, ein behindertes Kind zu zeugen und die Fruchtbarkeit seiner Fruchtbarkeit seiner Spermien nimmt ab. In jedem Ejakulat (also die bei einem Orgasmus ausgestoßene Spermienmenge) befinden sich bis zu 300 Millionen Spermien, von denen es jedoch nur eines schafft die reife Eizelle zu befruchten. |