| Stammzellen |
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Biologisch gesehen sind Stammzellen - Vorläuferzellen von anderen - sich während der Embryonalentwicklung ausformenden - Spezialzellen in entstehenden Lebewesen (und somit auch im Menschen). Aus Stammzellen können sich Muskelzellen, Nervenzellen, Hautzellen oder neue Stammzellen bilden. Nach dieser Definition ist die befruchtete Eizelle die Urstammzelle aller vielzelligen Lebewesen auf der Erde, da sich aus ihr die verschiedensten Gewebe, Organe und letztendlich auch Organismen (so auch der Mensch) herausbilden. Später verlieren die spezialisierten Zellen (so wie z.B. Nervenzellen) oft nicht nur die Fähigkeit, sich erneut zu differenzieren, sondern auch die Fähigkeit zur Teilung. Aus einer Nervenzelle kann also keine Muskelzelle mehr werden oder umgekehrt. In der medizinischen Diskussion spielen heute Stammzellen eine große Rolle, weil man sich von Ihnen die Heilung vieler Krankheit bis hin zur Züchtung z. B. neuer Organe erhofft. Ethisch gesehen sind diese Forschungen jedoch stark umstritten, weil bis heute die Hauptquelle für menschliche Stammzellen leider immer noch abgetriebene Föten sind. Dies wirft viele rechtliche und moralische Fragen auf, die noch in der Diskussion sind. Langfristig liegen jedoch in der Erforschung der Stammzellenbiologie große Hoffnungen für die Medizin in der Zukunft. |