Die Ultraschalluntersuchung ist ein bildgebendes Diagnoseverfahren, das in der modernen Medizin bei einer Vielzahl von Fachrichtungen zum Einsatz gelangt. Im physikalischen Sinn besteht Ultraschall aus Schallwellen, die oberhalb der menschlichen Hörschwelle liegen (> 20 kHz). Weil es sich um Langwellen handelt, die leicht organisches Gewebe durchdringen, hat man daraus die Technik des Ultraschalls in der Medizin entwickelt.

Diese auch als Sonographie bezeichnete Untersuchungsmethode wird im Zusammenhang mit Schwangerschaften zur pränatalen Diagnostik verwendet. Durch Reflexion der Ultraschallwellen, die von dem Analysegerät in den Bauch der Mutter geschickt werden, wird in einem komplizierten elektronischen Verfahren im Analysegerät ein Bild des Körperinnenraums und hier der Gebärmutter erzeugt. Auf einem Bildschirm kann man dann das Ungeborene genau betrachten und auf mögliche Krankheiten untersuchen. Mit Hilfe der Ultraschalluntersuchung ist auch das jahrtausendealte Mysterium der Frage „Junge oder Mädchen“ entzaubert worden.