Beim Vaterschaftstest soll durch moderne humangenetische Methoden die Verwandtschaft eines Kindes zu dem vermeintlichen oder tatsächlichen Vater eindeutig geklärt werden. Dazu werden Gewebeproben (z.B. Speichelproben) des Vaters mit dem des Kindes verglichen und genetisch analysiert. Stimmen die Merkmale weitestgehend überein (nach einer Definition müssen es mindest 16 DNA-Regionen sein), kann die Vaterschaft als gesichert angesehen werden. Ursprünglich nur zu gerichtlichen Zwecken verwendet, wird der Vaterschaftstest immer häufig angewendet und mitunter auch mißbraucht. Daher ist er ethisch stark umstritten.