Die Wassergeburt ist eine besonders schonende und Jahrtausende alte Form der Entbindung. Dabei macht man sich den Umstand zunutze, dass das Baby den Atemreflexschutz, den es in der Gebärmutter in der Fruchthülle zum Schutz der Lunge hatte, auch beibehält, wenn es unter Wasser zur Welt kommt. Erst wenn die Haut des Babys mit Luft in Berührung kommt, wird der Schrei- und Atemreflex ausgelöst. Solange erfolgt die Sauerstoffversorgung über die Nabelschnur.
Die Erfahrungen zeigen, dass die Frau die Wassergeburt als wesentlich schmerzfreier, einfacher und entspannter erlebt als bei der sonst üblichen Trockengeburt. Die Geburtsgänge sind durch das warme Wasser flexibler, die Wehen werden als nicht so schmerzhaft empfunden und durch das Wasser wird ja auch das körpereigene Gewicht deutlich verringert. Der gesamte Geburtsvorgang läuft umkomplizierter, bewußter erlebt und mit weniger Erschöpfung der Frau danach, ab. Bei zahlreichen Naturvölkern ist die Wassergeburt absolut üblich gewesen. Heute entscheiden sich immer mehr Frauen bewußt für die Entbindung unter Wasser. Ausführliche Informationen, Kontaktadressen und nützliche Hinweise finden sich auf der Seite der Elterninitiative Wasserbabies e.V. http://www.wasserbabies.de/.
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