Die Oogenese bezeichnet den Vorgang der Eireifung von den Urkeimzellen der weiblichen Keimdrüsen bis zum fertigen befruchtungsfähigen Ei, das beim Eisprung (Eisprung oder Ovulation) dann in den Eileiter gelangt. Die eigentliche Oogenese bis zu den Vorstufen des fertigen Eies ) Ooctyte I ist bereits mit der Geburt abgeschlossen, das bedeutet, die Gesamtzahl aller im Leben einer Frau potentiell zur Verfügung stehenden Eizellen schon während der Embryonalentwicklung festgelegt werden.

Die Oogenese durchläuft insgesamt 5 verschiedene Phasen von der Urkeimzelle bis zur reifen Eizelle: Aus der Urkeimzelle entwickelt sich eine Oogonie, daraus eine Oocyte 1. Ordnung. In diesem Zustand verbleiben die Zellen bis zur Pubertät. Nach der Pubertät werden jeden Monat ca. 10-50 Oocyten 1. Ordnung zu Oocyten 2. Ordnung weiterentwickelt. Aus diesen 10-50 Oocyten 2. Ordnung entwickelt sich in jedem Monatszyklus eine reife Eizelle, die dann den Eileiter entlang wandert und sich im Falle einer Befruchtung durch männliche (Spermien) in der Gebärmutter einnistet.