Der plötzliche Kindstod (sudden infant death syndrome) ist auch heutzutage noch eine der häufigeren Todesursachen bei Kleinkindern und Säuglingen. Er bezeichnet einen augenscheinlich unerwarteten Tod von Säuglingen, die im Schlaf sterben aus Gründen wie Aussetzen der Atmung, Ersticken oder anderen Faktoren. Relativ unscharf ist die Bezeichnung dennoch, weil darunter mehr oder weniger alle ungeklärten Sterbefälle bei Säuglingen subsummiert werden. Es ist umstritten inwieweit auch genetische Dispositionen eine Rolle spielen können.

Auffälligkeiten können z.B. nächtliches Schwitzen, Störungen von Reflexen wie Saugen, Schlucken oder auch Apnoen (kurzzeitiges Aussetzen der regelmäßigen Atmung) sein. Auch die Bauchlage sollte man vermeiden. Während der Schwangerschaft sollte die werdende Mutter auf das Rauchen verzichten. Solche Hinweise sind jedoch nur Teilaspekte eines komplexen Phänomens. Die Konsultation des Kinderarztes muß letzlich Aufschluß über mögliche Risiken geben. Atemstörungen und andere Störungen von Reflexen des scheinbar gesunden Kindes deuten auf neurologische (im Gehirn lokalisierte) Fehlfunktionen als einem möglichen Mechanismus hin.
Aufgrund der vielen Faktoren, die eine Rolle spielen können, sind aber klare Konturen bei dieser häufigen Todesursache schwer abgrenzbar.

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