Als Taufe wird im Christentum im Allgemeinen die Zeremonie der Aufnahme eines Neugeborenen in eine Konfessionsgemeinschaft – einhergehend mit der Namensgebung für das Kind – bezeichnet. Dabei wird das Kind vom Priester über ein Taufbecken gehalten und in einer Zeremonie mit heiligem Wasser benetzt. Dabei gibt der Priester dem Kind den Namen und nimmt es in die Konfessionsgemeinschaft auf. Die Taufe als Ritual zum Eintritt in eine Religionsgemeinschaft ist aber älter als das Christentum und wurde schon im Judentum und anderen antiken und altorientalischen Religionen praktiziert.