Windeln gibt es seit Menschengedenken. Sie halten in den ersten 1-3 Lebensjahren die Ausscheidungen des Babys und später des Kleinkinds zurück und werden um den Po herum gewickelt um Kot und Urin aufzufangen. Heutzutage gibt es die inzwischen weltweit in allen Kulturen zum Einsatz kommenden Einwegwindeln (Höschenwindeln), die durch ständig verbesserte Saugtechniken und praktische Wechselverschlüsse den Eltern das Wickeln ihrer Sprösslinge enorm erleichtern. Sie werden nur einmal benutzt und danach weggeworfen. Da Kinder mehrere tausend Windeln benötigen, bis sie verläßlich selbst den Gang zum WC machen und somit „trocken“ sind, stellen die Einwegwindeln allerdings ein großes Umweltproblem dar, weil es enorme Müllberge sind, die produziert werden. Als Alternative gibt es Mehrwegwindeln aus Stoff, die gewaschen werden können und so insgesamt auch deutlich billiger sind als Einwegwindeln. Es macht aber natürlich auch mehr Arbeit, dann ständig Windeln zu waschen.